Junger Eichhof und Hochschule Ottersberg starten Kunstprojekt

zurück zur vorherigen Seite   |   Artikel am 04. April 2014 eingegeben

Am 28. März 2014 startete das erste Kunstwochenende mit drei Studentinnen der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg im Jungen Eichhof in Hambergen. Bereits um 10 Uhr morgens kamen Laura Brinker, Vanessa Gothein und Kristina Kloster in der Einrichtung für „Junge Pflege“ an. Zunächst haben sie die pflegebedürftigen Bewohner kennengelernt und sich mit der Struktur des Hauses vertraut gemacht. Um 16 Uhr begann die erste Projekteinheit: Alle 19 Bewohner haben sich dazu im Kreis versammelt und sich gegenseitig vorgestellt. Gleichzeitig wurde der grobe Ablauf des Wochenendes besprochen. Die jungen Bewohner fühlten sich in der Atmosphäre sehr wohl und waren neugierig, wie sich das Projekt mit dem Namen „Zuhause“ wohl entwickeln würde. Auch kamen schon die ersten Vorschläge und Wünsche für Projekte, die sie gerne mit den Studentinnen für Kunsttherapie und Kunstpädagogik umsetzen würden.

„Der erste Kontakt lief über unseren geschäftsführenden Gesellschafter Rolf Specht und Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrke“, erzählt Einrichtungsleiterin Birte Rudolph und freut sich, dass das Projekt nun erste Züge angenommen hat. Nicht nur die künstlerische Gestaltung, sondern auch die Abwechslung und das Gespräch mit anderen jungen Menschen sind sehr positiv bei den Bewohnern angekommen. Die Abende verbrachten sie mit den drei Studentinnen bis tief in die Nacht, schauten sich auf der großen Leinwand Fußball und Quizshows an und unterhielten sich dabei. Laura Brinker, Vanessa Gothein und Kristina Kloster blieben das ganze Wochenende im Jungen Eichhof und schliefen im Ergo-Raum, der für sie wohnlich hergerichtet war.

Am Samstag ging die „Arbeit“ an dem Projekt weiter. Zum Beispiel sollten die Bewohner auf Grundrissen „ihr“ Wohnzimmer malen. Für die Runde um 16 Uhr sollte jeder Bewohner einen persönlichen, für ihn wichtigen Gegenstand mitbringen, um damit eine Gesprächsrunde zu starten.

Am Sonntag gab es um 11 Uhr noch eine Abschlussrunde, bei der jeder seine Meinung zu dem gemeinsamen Projekt erläutern konnte. Gegen 15 Uhr sind Laura Brinker, Vanessa Gothein und Kristina Kloster wieder abgereist. Sowohl die Bewohner als auch die Studentinnen haben das Wochenende sehr genossen. „Es war ein intensiver, positiver Start in unser großes Projekt“, unterstreicht Birte Rudolph. Die Zusammenarbeit wird in den nächsten Wochen weitergehen.