Bremen-Arsten

Pflegezentrum Arsten

Kunst im Pflegezentrum Arsten

zurück zur vorherigen Seite   |   Artikel am 25. November 2017 eingegeben

Am 22. November wurde der Speiseraum vom Pflegezentrum Arsten in Bremen-Arsten Schauplatz einer ganz besonderen Vernissage. Zu bestaunen gab es 20 farbenfrohe Bilder, die in einer gemeinsamen Projektarbeit der Ökomenischen Schule Bremen und der Seniorenpflegeeinrichtung am Heukämpendamm 54 entstanden und im Speiseraum der Pflegeeinrichtung aufgehängt wurden. „Die Bilder sind das Ergebnis eines fast einjährigen Prozesses, an dessen Anfang die Idee stand, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden“, so Einrichtungsleiterin Beate Detzkeit. „Unser Speiseraum verfügt über einen Lichtkegel, der für ein helles Raumklima sorgt - die Akustik ist dadurch leider nicht die Beste.“ Dies fiel auch Andrea Sander auf, deren Mutter seit einigen Jahren in der Seniorenresidenz lebt. Sander, Verwaltungsleiterin und Justitiarin der Ökomenischen Schule Bremen, hatte die Idee, ein Projekt für Schüler zu kreieren, um das Klangklima zu verbessern. Mit ihrem Vorschlag wandte sie sich an die Einrichtungsleiterin. Diese war sofort begeistert von der Idee und sicherte ihre Unterstützung zu. Anschließend ging es an die detaillierte Planung. Es wurde ein Zeitplan aufgestellt und es wurden zwei Lehrkräfte für das Projekt begeistert. Die Kunstlehrer entwickelten gemeinsam mit ihrer Klasse ein Konzept: Die Entstehungsgeschichte sollte auf 20 einzelnen Bildern dargestellt werden. In der Gestaltung wurde den Schülern ausdrücklich ein größtmöglicher künstlerischer Spielraum gelassen, berichten die Lehrer. Einzige Vorgabe: abstrakt sowie farbenfroh sollten die Bilder werden. Das verwendete Material dagegen musste bestimmte Auflagen erfüllen. „Die Rahmen sind mit einem feuerresistenten Dämmmaterial gefüttert und dreifach gesichert an der Wand befestigt, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu garantieren“, so Andrea Sander. „Da war der Einsatz vieler Leute erforderlich, insbesondere die Haustechniker der Schule und der Pflegeeinrichtung haben hervorragende Arbeit geleistet.“ Im Hinblick auf die Funktionalität berichtet Beate Detzkeit, dass die „Akustik schon deutlich verbessert ist.“ Die offizielle Übergabe der Kunstwerke an die Pflegeeinrichtung eröffnete die Einrichtungsleiterin mit ein paar einleitenden Sätzen bevor sie das Wort an die Initiatorin Andrea Sander übergab. Diese hob nochmals das Teamwork hervor, mit der die Kunstwerke entstanden. Danach beantworteten die Künstler die Fragen der interessierten Senioren und erläuterten die künstlerische Gestaltung der Werke. Anschließend hob Pastor Dr. Christian Schulken in seiner Ansprache den generationsübergreifenden Charakter der Aktion hervor. „Die abstrakten Kunstwerke werden zum Nachdenken anregen und für einige interessante Gespräche sorgen“, so Schulken weiter. Begleitet wurde die lebhafte Veranstaltung mit musikalischen Einlagen der Musik-Projektgruppe der Ökomenischen Schule, die, wie alle anderen Beteiligten einen bunten Blumenstrauß von Detzkeit bekamen.

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