Mit Raisa Bechtold hat eine erfahrene Einrichtungsleiterin die Führung in der Seniorenresidenz „Haus am Richtweg“ der Residenz-Gruppe in Weyhe übernommen.

Der Karriereweg von Raisa Bechtold in der Altenpflege war fast so etwas wie vorgezeichnet. Nach der Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin folgten diverse Weiterbildungen – zunächst zur Stations-,Gruppen- und Wohnbereichsleitung und anschließend folgte die Weiterbildung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege .Aber damit noch nicht genug: 2019 folgte der Abschluss zur geprüften Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Heute ist Raisa Bechtold 31 Jahre alt und leitet seit Mai 2020 das „Haus am Richtweg“.

„Ich hatte schon immer das Bedürfnis alten Menschen zu helfen. Und in welchen Beruf kann ich das besser? Das wichtigste für ältere Menschen ist ein sicheres Zuhause. Genau darin sehe ich meine Aufgabe: Unsere Bewohner sollen sich bei uns wohl und geborgen fühlen. Gleichzeitig geht es auch darum, den Angehörigen zu zeigen, dass ihre Mutter, ihr Vater, bei uns in guten Händen ist, und wir ihnen so ein gutes Gefühl geben können.“ Um dieser Aufgabe jeden Tag zur Zufriedenheit aller zu bewältigen, hat Raisa Bechtold einen festen Tagesablauf. Jeder Tag startet mit einem Rundgang durch das Haus um eventuelle Veränderungen wahrzunehmen und bei Bedarf entsprechend zu reagieren. „Das Wohl der Bewohner und der Mitarbeiter ist unser höchstes Gut“, so die Einrichtungsleiterin.

Ein weiterer Grund, warum Raisa Bechtold ihren Beruf schätzt, ist die Abwechslung, die er mit sich bringt, aber auch die Verantwortung, welche mit dieser Position verbunden ist. Jeder Tag bringt neue, oftmals unvorhersehbare Herausforderungen. „Festgelegte Termine und Meetings geben einen gewissen Rahmen, aber die restliche Zeit weiß ich nie, was kommt, und das ist es, warum ich diesen Weg jederzeit wieder einschlagen würde. Für alles den „Hut“ aufzuhaben und dabei gemeinsam mit dem Team zu gestalten, das treibt mich an“, führt die Einrichtungsleiterin ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf aus.

Die Liebe zum Beruf spürt man auch in der Einstellung zu den Mitarbeitern: miteinander und im Team sind dabei die Schlagworte. Ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter haben, ist ebenso selbstverständlich. So gelingt es, ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich alle wohl fühlen und gerne zur Arbeit kommen – auch in dieser schwierigen und anstrengenden Zeit. Das wissen auch die Kollegen zu schätzen. Das Team in der Einrichtung ist eingespielt. Die Kollegen sind teilweise seit über 15 Jahren in der Residenz tätig.