Training für den Notfall

Sebastian Jablonski hält regelmäßig Vorträge in Pflegeeinrichtungen, um die Zusammenarbeit zwischen ihnen und dem Rettungsdienst in Notfallsituationen zu verbessern. Auch das Haus „Am Sodenmattsee“ in Huchting hat daran teilgenommen.

zurücke zur vorherigen Seite   |   Artikel am 16. Juni 2011 eingegeben

Um die Kommunikation zwischen Pflegeeinrichtungen und dem Rettungswesen zu optimieren, hielt Rettungsassistent Sebastian Jablonski am 7. Juni 2011 einen Vortrag im Haus „Am Sodenmattsee" in Bremen-Huchting. Der 30-Jährige arbeitet seit zehn Jahren im Rettungsdienst und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Abläufe zwischen den Institutionen in einem Notfall zu verbessern. „Für die Pflegekräfte ist es oftmals wichtig, den Bewohner zu beruhigen", schildert Jablonski beispielhaft. Die Mitarbeiter des Rettungsdiensts aber sind auf die schnelle Erfassung von Blutdruck und Puls angewiesen. „Diese Daten sind für uns elementar wichtig!" Um Hand in Hand zu arbeiten und Zeit sparen zu können, stellt der Rettungsassistent im Rahmen seines „Notfalltrainings" die Ansprüche der Rettungsleute dar. Anstelle von hektischen Anweisungen bekommen die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen währenddessen in Ruhe erläutert, was aus Sicht der Rettungsleute bei einem Einsatz wichtig ist. „Wenn etwas nicht reibungslos läuft, ist es meist auf ein Kommunikationsproblem zurückzuführen, was nun einmal vermeidbar ist", erklärt Jablonski seine ehrenamtliche Arbeit. Zum Beispiel führe der Unterschied zwischen Kranken- und Rettungswagen gelegentlich zu Missverständnissen. Auch der Transportschein habe für die Krankenwagenfahrer eine andere Priorität als für die Mitarbeiter in der Pflegeeinrichtung. „Da kann man sich auf beiden Seiten viel Aufwand ersparen, wenn man weiß, was für den anderen wichtig ist", klärt er auf. Bei seinen Vorträgen nimmt Jablonski zugleich die Gelegenheit wahr, die Notfallerstversorgung, zum Beispiel bei einem Sturz oder dem Verbandanlegen, wieder aufzufrischen bzw. auf die Ansprüche des Rettungswesens anzupassen. Der Rettungsassistent hat bereits mehrere Vorträge in verschiedenen Pflegeeinrichtungen gehalten und anschließend eine große Verbesserung festgestellt. Der nächste Vortrag für die Mitarbeiter im Haus „Am Sodenmattsee" findet im September statt.

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